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COVID-19

Aktuelle Informationen

Liebe Patienten, die Situation ist sehr ernst.

Wir brauchen weiterhin einen großen Zusammenhalt um die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen gemeinsam einhalten zu können. Wir müssen gemeinsam die Überlastung unseres Gesundheitssystems und demzufolge die ungenügende Versorgung unserer Kranken verhindern. Die Krankenschwestern und Pfleger und Ärzte in den Krankenhäusern und in der Altenpflege arbeiten jetzt schon am Limit – wie viel will die Gesellschaft uns noch zumuten?

Denken Sie an die Influenzaschutzimpfung – nur wenn Sie gesund sind und am besten am Nachmittag oder Abend. Denken Sie, falls Sie zur Risikogruppe gehören, an die Pneumokokken Impfung.

Wir brauchen Alle einen Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Leben  – auch in den Schulen, im Nahverkehr, im Verkauf und in den Praxen.

Bitte halten Sie sich Alle an die erforderlichen Maßnahmen.
Schützen Sie sich und alle anderen mit

Verlegung von Freizeit­aktivitäten möglichst nach draußen, so dass geschlossene Räume mit schlechter Belüftung und Gedränge mit vielen Menschen an einem Ort vermieden werden

WICHTIG: kein Besuch in unserer Praxis mit Erkältungssymptomen!
Rufen Sie bitte an – wir unterstützen Sie

Für Ihren Praxis-Besuch

  • Immer nur Einzeln eintreten
  • Warme Kleindung mitbringen und vielleicht heißen Tee – wir müssen lüften.
  • Arbeitsunfähigkeit kann aktuell wegen der dramatisch steigenden Zahlen per Telefonkontakt ausgestellt werden.
  • Falls Sie mit Asthma und COPD derzeit ausreichend kontrolliert sind, werden wir die DMP Kontrollen, so Sie es wünschen, per Telefonkontakt ausführen.

Die Mehrheit der Bevölkerung kennt die Maßnahmen zur Minimierung des Ansteckungs­risikos und setzt sie in wesentlichen Lebensbereichen um: Die AHA+L-Regeln (Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Alltagsmasken tragen und Lüften).

Wir müssen uns Alle engagieren um bei den Problemgruppen  ein Bewusstsein für Risiko­verhalten zu schaffen. Jeder  Einzelne sollte mit Empathie und Mitgefühl  in die Lage versetzt werden, sein Verhalten entsprechend anzupassen. Vielen Dank!

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Corona-Warn-App nutzen

Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App

Ein zentraler Bestandteil der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten. Die Corona-Warn-App kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten und die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen.

Die Gesundheitsämter ermitteln mit Angaben der Corona-positiv getesteten Person die Menschen, die mit der positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person in Kontakt standen, um die Ausbreitung des Erregers einzudämmen. Die Corona-Warn-App ist eine wichtige Ergänzung, weil sie hilft, Risikobegegnungen ergänzend zum Gesundheitsamt aufzuzeigen:

  • auch Begegnungen mit Unbekannten im öffentlichen Raum werden erfasst und
  • schneller identifiziert, weil dies automatisch in der Corona-Warn-App geschieht.

Die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter bleibt weiterhin nötig, z.B. um Personen zu ermitteln bzw. zu informieren, die die App nicht nutzen oder kein Smartphone besitzen. Auch ersetzt die Kontaktnachverfolgung und Benachrichtigung über die App selbstverständlich nicht die nach dem Infektionsschutzgesetz vorgeschriebenen Meldewege.

So funktioniert die Corona-Warn-App im Detail (PDF, 2 MB)

Die App wird vom Robert Koch-Institut für die deutsche Bundesregierung herausgegeben.

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COVID-19: Die Pandemie in Deutschland in den nächsten Monaten

Mit einer Kombination gemeinsam getragener Maß­nahmen – angepasst an die jeweilige Situation – kann das Infektions­geschehen so kontrolliert werden, dass menschliches Leid und Todes­fälle vermieden werden, ohne das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zum Erliegen zu bringen. Diese Maßnahmen werden ständig überprüft und angepasst.

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Die richtige Maske

Infektion und Schwere der Erkrankung hängen mit der inhalierten Virusdosis wie auch Wirtsfaktoren  zusammen. Die Filterleistung der Masken wie auch die Passform sind von entscheidender Bedeutung. Die selbstgenähten Masken sollten aus Baumwollstoffen mit hoher Filterleistung , d. h. hoher Fadendichte angefertigt sein. Das Maß ist TPI (threads per inch – Anzahl der Schussfäden auf einer Länge von 2,5 cm ). Aus diesen Stoffen hergestellte Masken erreichen bei guter Passform und damit fehlenden Leckagen einen ähnlich guten Schutz wie die Chirurgische Maske.

Mit geringem Strömungswiderstand sind diese Masken auch für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen und Herzerkrankungen meistens tragbar. Bei einer stark eingeschränkten Lungenfunktion d. h. einer FEV1 < 30 % des Sollwertes können wir eine Blutgasanalyse bei anliegender Maske auch bei Belastung durchführen um festzustellen ob Sie die Maske tragen können. 

Der schützende Effekt der Maske kommt vor allem innerhalb geschlossener Räume zum Tragen. Unter freiem Himmel kann bei ausreichendem Sicherheitsabstand auf die Maske verzichtet werden Masken mit Exspirationsventil sollten zum gegenseitigen Schutz nicht eingesetzt werden. Sie schützen nicht vor der exspirierten Luft des Maskenträgers. Der Exspirationsstrom wird ungefiltert mit großer Geschwindigkeit durch die Ventile ausgestoßen. Beim Niesen und Husten legen die Aerosole eine Entfernung von 8 m zurück.

Auf die regelmäßige Reinigung der Masken ist unbedingt zu achten. Maske, Abstand und Hygienemaßnahmen und die Corona Warn-App können die Infektionsraten gering halten. Deshalb nutzen Sie die nächsten sommerlichen Wochen und genießen Natur, Kultur, Sport und Freunde vor allem an der frischen Luft.

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Vielen Dank für Ihre Mithilfe

Gemeinsam schaffen wir es die Infektionen unserer Risikogruppen zu reduzieren und füreinander einzustehen. Es ist Frühling, die Sonne scheint unser Leben ist ein großes Geschenk jeden Tag aktuell vor allem mit Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen. Die Gesellschaft und der Zusammenhalt ist großartig.

Ihre Dr. Marga Niederkorn-Schrader und Team.

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Mundschutz selbst gemacht

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Infektion und hohes Alter

Infektion und hohes Alter mit erfülltem Leben oder schwerste Erkrankung ohne Aussicht auf  Genesung

Helfen Sie mit die Gesundheit von vielen Menschen zu gewährleisten. Besonders brauchen wir einer intakten multikulturellen Gesellschaft auch unsere lieben Senioren , die in der Kriegszeit und Nachkriegszeit mit unglaublicher Zuversicht, Fleiß , Zusammenhalt und Bescheidenheit unser wunderbares Land mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt aufgebaut haben. Wir müssen diese Menschen auch die nächsten Monate intensiv schützen vor der Infektion mit dem Corona Virus  und der Intensivstation. Wir stehen Ihnen zur Seite und sind Alle für Sie da.

Was können Sie tun – Ethische Diskussion
Falls Sie zu dieser Personengruppe gehören ist es möglicherweise Ihr Wunsch selbstbestimmt die Art des Abschiednehmens entscheiden zu wollen. Nach einem erfüllten, selbstbestimmten Leben wäre es mein Wunsch nach friedlichem Abschiednehmen mit meinen Lieben  in der eigenen Wohnung. Sie brauchen eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung. Dieses können unsere Senioren zum großen Teil nicht mehr alleine bewerkstelligen. Falls die Eltern, Opa und Oma, Tante oder auch alleinstehende Nachbarn keine Möglichkeit haben das Internet zu nutzen, unterstützen Sie diese Personengruppe. Klären Sie bitte,  ob im Falle einer Infektion eine Intensiv-Behandlung mit den entstehenden Komplikationen gewünscht wird. Wir dürfen nicht unseren lieben Kollegen auf den Notaufnahmen oder auf den Intensiv Stationen diese Entscheidung überlassen.

Wir Ärzte haben studiert und und arbeiten engagiert und hochmotiviert in den Praxen und Krankenhäusern um Leben zu retten, um Lebensqualität trotz Erkrankung zu erreichen. Die Triage darf nicht uns Ärzten überlassen werden. Daran zerbricht man.

Bitte helfen Sie mit: schalten Sie die Pfarreien, die Seelsorger, die Diakonie und die Sozialarbeiter zur Unterstützung ein. Telefonieren Sie oft mit Ihren Nachbarn und alten Freunden.

Corona-Info-Hotlines
(Stand 24.03.2020, 14:00 Uhr)

Telefonische Info-Hotlines:

Bundesebene
Bundesgesundheitsministerium030 346 465 100
Unabhängige Patientenberatung Deutschlands0800 0 11 77 22
Bayern
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit09131 68085101         
Hotlines bayerischer Kommunen
Regionale Bürger-Hotlines

Online-Informationen und Antworten auf häufige Fragen:

Bundesministerium für Gesundheit

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Robert-Koch-Institut

Corona – verlässliche Informationen zu COVID 19

„Mutmach-Börse“ der Selbsthilfekoordination Bayern

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte:

Bundesministerium für GesundheitFax: 030 340 60 66 07 info.deaf(at)bmg.bund.de / info.gehoerlos(at)bmg.bund.de
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Psychotherapeutisches Unterstützungsangebot per Video

Für Patienten in Bayern

Für Menschen, die sich aufgrund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne psychisch belastet fühlen, bieten engagierte Psychotherapeuten (Psychotherapeutisch tätige Ärzte, psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten) in Bayern individuelle psychotherapeutische Unterstützung per Videosprechstunde. Diese wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

So gehen Sie vor, wenn Sie das Angebot nutzen möchten:

  1. Öffnen Sie die unten aufgeführte pdf-Liste.
  2. Suchen Sie nach einem Psychotherapeuten, an Ihrem Wohnort oder in Ihrer Region oder bayernweit.
  3. Kontaktieren Sie die Praxis des Psychotherapeuten – bitte ausschließlich telefonisch.
  4. Vereinbaren Sie mit der Praxis einen individuellen Videotermin und die Kontaktmöglichkeit.
  5. Wenn Sie den Termin nicht einhalten können, sagen Sie bitte auf jeden Fall frühzeitig ab.

Teilnehmende Psychotherapeuten

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Testung

Nach den aktuellen RKI-Kriterien sollte eine Testung nur bei Vorliegen von Krankheitssymptomen erfolgen und zwar in diesen Fällen:

  1. Akute respiratorische Symptome jeder Schwere und Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person (COVID-19) in den letzten 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn.
  2. Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie und Zusammenhang mit gehäuften Pneumonien in Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus
  3. Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie ohne Hinweis auf eine Alternativdiagnose (Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall nicht nötig)
  4. Akute respiratorische Symptome jeder Schwere bei Risikogruppen (Alter über 60, immunsupprimiert, onkologische Behandlung etc.) oder Tätigkeit in Pflege, in Arztpraxis oder Krankenhaus Rufen Sie uns an bei aktuen Symptomen – wir helfen Ihnen gerne
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Aktuelle RKI Empfehlung

Jeder Patient muss mit einer Schutzmaske (Stoffmaske s.u. oder  MundNasenSchutz Maske aus Papier) ausgestattet sein wenn er die Praxis betritt. Bitte halten Sie sich zu Ihrem uns zu unserem Schutz an die Vorschriften. Bereits 280 Praxen in Bayern haben aktuell geschlossen! Nutzen Sie die Anleitung im Blog zum Selbstanfertigen, lassen Sie sich durch Freunde, Nachbarn, Schüler, Bekannte unterstützen. Gehen Sie nicht mehr ohne Maske in die Öffentlichkeit. Die Infektionszahlen steigen dramatisch und noch haben wir kein ausreichend wirksames Medikament.